Dass sich in moderner Rockmusik auch Sozialkritik transportieren lässt hat uns schon Udo Lindenberg deutlich erklärt. Und wer schon mal ein Rockkonzert stehend, tanzend, und mitsingend gefeiert hat, der weiß auch, dass die politische Botschaft immer hinter einer handfesten, Stimmungsvollen Show ansteht. Das wissen auch die Rock-Profis von „The Movement“, die mit bislang sechs Alben und unzähligen Konzerten Publikum in ganz Europa begeisterten, sowohl mit politischer Botschaft als auch mit erstklassiger Musik zwischen Punk und Soul.

Am 20.4. heizte das dänische Power-Trio den Parkclub Fürstenwalde auf, mit einer Bühnenpräsenz die es auch mit jener deutscher Rocklegenden aufnimmt. Unterstützt wurde die Show dabei von der Gruppe „Johnny Wolga“, die den Abend um 21:30 Uhr eröffnete. Die ost-deutschen Punk-Rocker setzen auf weniger Poesie in ihren Liedtexten, werfen aber eine gehörige Portion Energie und Eigenhumor ins Publikum. Angelehnt an den Punk der 70er Jahre sind Johnny Wolga trotzdem kein Abziehbild, sondern in jeder Hinsicht ein Original.

In der Galerie gibt es wiedermal ein paar schöne Erinnerungen zu sehen.