Queere Kulturtage 2022 – Lesungen: Mit Joris Kern und Sonja M. Schultz

Queere Themen sind auch in der Musik, in Film und Fernsehen oder auch der Literatur zu Hause. Im Zeichen der literarischen Vielfalt bilden die Queeren Kulturtage mit Sonja M. Schmitd und Joris Kern Sach- und fiktive Romanliteratur ab.

Die Schreibenden und Lesenden:
Joris Kern, (geb. 1981) lebt und arbeitet in Berlin, ist natürlich politisch engagiert, hat aber auch Theater gespielt und Musik gemacht. Joris hat gekocht, gedolmetscht, gesungen, pädagogisch gearbeitet uns schreibt jetzt.
Im bisherigen Leben ging es immer wieder um Themen, die mit Kontakt und Konsenskultur zu tun haben. Kommunikation, Grenzen, innere und äußere Freiheit, Selbstliebe, Offenheit, Herzensverbindungen, sich zeigen und andere wahrnehmen, Klarheit, Verletzlichkeit …
Großes Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen ehrlicher Austausch und eine Konsensatmosphäre möglich wird. Hinterfragt werden Mythen davon „wie Sex geht“ ohne neue Regeln oder Rezepte geben zu wollen. Dabei aber immer mit dem Ziel, mehr Freiheitsgrade aufzumachen und „Zu-Sich-Selbst-Stehen“ einzuladen. Mit diesen Themen und den Fragen die so aufgeworfen werden beschäftigt sich Joris seit vielen Jahren intensiv und lernt selbst auch selbst immer weiter dazu.
Joris Kern ist Referent*in für Workshops und Fortbildungen zum Thema Konsens und Mediation.
„Konsenskultur- gemeinsam größer denken“ heißt das Buch aus dem Joris Kern lesen wird.

Sonja M. Schultz hat als Filmjournalistin/Filmhistorikerin und in der politischen Bildung gearbeitet, sich jahrzehntelang mit dem Kino und deutscher Geschichte beschäftigt und dazu ein Sachbuch veröffentlicht: „Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds“, 2012. Vor einigen Jahren tauschte sie Filmliebe gegen Prosa. 2019 erschien ihr erster Roman „Hundesohn“ über toxische Männerwelten, die Heldin ihres aktuellen Projekts ist selbstbewusst queer. Sonja hat in Literaturzeitschriften veröffentlicht und tritt gern auf alternativen offenen Bühnen auf – manchmal mit Ukulele.

Einlass 18:30 Uhr
Beginn 19.30 Uhr
kostet: 4 € erm., 6 € reg.

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