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Hans Fallada – Jeder stirbt für sich allein (Lesung und Film) – Eine Gedenkveranstaltung.

27. Januar um 19:00 bis 23:00

Fallada, gelesen im Parkclub

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, gibt es im Parkclub wieder ein besonderes Programm.

Der seltsamen Atmosphäre von Angst, Terror, Verrat und Mitschuld im nationalsozialistischen Deutschland widmen wir uns bei einer auszughaften Lesung des 1947 erschienenen Romans ‚Jeder stirbt für sich allein‘ des Autors Hans Fallada.

Fallada lebte übrigens bis zu seiner Denunzierung bei der örtlichen SA bis 1933 im Fürstenwalder Nachbarort Berkenbrück. Die Mieter und ehemaligen Besitzer seines Hauses belauschten ein Gespräch zwischen ihm und dem streitbaren Ernst von Salomon mit angeblich staatsfeindlichen Inhalten und brachten ihm 11 Tage Haft ein. Er verließ dann unsere Region in Richtung Mecklenburg, war zeitweise im Majorsrang beim Reichsarbeitsdienst tätig und 1945 als Bürgermeister durch die Rote Armee eingesetzt worden.

Fallada passte seine Werke in der Nazizeit an, er wollte, ähnlich Erich Kästner, Deutschland während dieser dunklen Zeit nicht verlassen und zählte zu den erfolgreichen deutschen Schriftstellern dieser Zeit. Seine Romane wurden so weniger politisch, sondern waren geprägt von leichter Unterhaltung. ‚Jeder stirbt für sich allein‘ gleicht einer Abrechnung, vielleicht auch mit sich selbst, die nur vierwöchige Entstehungszeit scheint wie ein Ausdruck der inneren Spannung Hans Falladas.

Im Anschluss an die Lesung findet eine Filmvorführung statt.

Einlass: 18:30
Lesung: 19:00
Film: 20:15
Eintritt: frei

Details

Datum:
27. Januar
Zeit:
19:00 bis 23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Parkclub Fürstenwalde
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 10A
Fürstenwalde/Spree, Brandenburg 15517 Deutschland
Telefon:
03361 5134